Bei einer Rundreise durch die Südwest-Ukraine kamen die Hildesheimer Kolpinger an den verschiedensten Orten insgesamt mit Vertretern von 7 Kolpingsfamilien sowie dem Nationalvorstand ins Gespräch. Beeindruckend waren die Ideenvielfalt, das soziale Engagement und der Pioniergeist, der vor allem bei den oft recht jungen Kolpingvertretern dieses erst seit 14 Jahren bestehenden Verbandes spürbar war. Besucht wurden auch professionelle Einrichtungen des dortigen Kolpingwerkes, darunter ein Jugendzentrum und ein Zentrum für autistische (behinderte) Kinder, welches von einer Kolpingsfamilie getragen wird.
Begegnungsreise öffnet Türen zum Kolpingwerk der Ukraine
Von einer einwöchigen Begegnungsreise ist eine 10-köpfige Delegation des Kolpingwerkes Diözesanverband Hildesheim aus der Ukraine zurückgekehrt. Ziel der Reise war der Aufbau von Partnerschaften zwischen Kolpingsfamilien in der Ukraine und im Diözesanverband Hildesheim.
In Gesprächen mit 2 röm. kath. Bischöfen und einem griechisch kath. Bischof wurden zudem die konfessionellen Besonderheiten der Ukraine deutlich, die auch für die Arbeit des Kolpingwerkes bedeutsam sind. Die großen Entfernungen in diesem nach Russland flächenmäßig größten europäischen Land bei äußerst schlechten Straßenverhältnissen erschweren den Kontakt zwischen den Kolpingsfamilien zudem sehr.
Die von Nationalsekretär Vasyl Savka gut organisierte Reise hat die Hildesheimer Kolping-Vertreter darin bestärkt, am Aufbau von Partnerschaften zwischen Kolpingsfamilien zu arbeiten, von denen beide Seiten profitieren werden. Die Vertreter des jungen Kolpingwerkes der Ukraine, das seine wirkliche gesellschaftspolitische Rolle noch sucht, möchten die Arbeit von Kolpingsfamilien mit langer Tradition kennen lernen. Nun soll im Diözesanverband Hildesheim vielfältig darüber berichtet und dafür geworben werden. Möglicherweise wird es zu einem Gegenbesuch einer Ukrainischen Kolping-Delegation nach Hildesheim kommen.

