Diözesanversammlung tagt in Helmstedt

Mehr als 300 Delegierte und Gäste trafen sich am 02.04.2011 zur diesjährigen Diözesanversammlung in Helmstedt gefolgt. Der Vormittag wurde unter anderem durch die Labora gGmbh gestaltet.

Mehr als 300 Delegierte und Gäste trafen sich am 02.04.2011 zur diesjährigen Diözesanversammlung in Helmstedt gefolgt. Der Vormittag wurde unter anderem durch die Labora gGmbh gestaltet. Deren Geschäftsführer, Reiner Kaste, referiert zum Thema „Anspruch und Zielsetzung der Labora gGmbH als Einrichtung der katholischen Kirche“. Da das Kolpingwerk Gesellschafter der Labora ist, war es sozusagen eine Darstellung der Arbeit, die auch im Namen des Kolpingwerks geschieht. Die anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Labora boten sich darüber hinaus in den Pausen als Gesprächspartner an und konnten an Hand von Schautafeln auch optische Eindrücke der Arbeiten vermitteln. Auch Anfragen zu Kooperationsmöglichkeiten mit Kolpingsfamilien, weiterführenden Gesprächsrunden z. B. in Monatsversammlungen oder Besichtigungen der Einrichtungen konnten an diesem Vormittag besprochen werden.

 

Einen zweiten Schwerpunkt des Vormittags bildete der Startschuss zum Projekt BuB (Beraten und Begleiten), bei dem es um die Zukunftsfähigkeit von Kolpingsfamilien geht. Hierzu wurden mit Kerstin Knöchelmann und Markus Buchholz zwei sog. Praxisbegleiter ausgebildet, die mit dem Tag der Diözesanversammlung für die Beratungen in den Kolpingsfamilien zur Verfügung stehen.

Der Nachmittag war den Regularien einer Diözesanversammlung gewidmet. So wurde unter anderem Markus Buchholz neu in den Diözesanvorstand gewählt. Er bekleidet die Funktion „Begleitung der Mandatsträger“.

Einen Tagesordnungspunkt mit größerem Diskussionsbedarf stellten die drei durch den Diözesanvorstand eingebrachten Anträge dar. Die Positionierungen zu den Themen Präimplantationsdiagnostik (PID) und Organspende wurden intensiv diskutiert und jeweils mit einfacher Mehrheit verabschiedet. Ohne Gegenstimme wurde der Antrag mit dem Wortlaut der „Duderstädter Erklärung zur Gesundheitspolitik“ verabschiedet.

Den Abschluss des Tages bildete der gemeinsame Gottesdienst in der St. Ludgeri Kirche und das abschließende Abendessen in den Räumen der benachbarten Begegnungsstätte.