Der aus Hamburg-Wilhelmsburg stammende Mecke war seit seinem Eintritt in die Kolpingfamilie am 3.12.1939 zeitlebens tief mit dem Kolpingwerk verbunden. Bereits ab 1957 war er ehrenamtlicher Diözesansekretär. 1970 wurde Mecke der erste Diözesanvorsitzende des Hildesheimer Kolpingwerkes und blieb dieses bis 1984. Danach engagierte sich Hilmar Mecke bis 1996 weiter als Seniorenbeauftragter im Diözesanvorstand.
Insgesamt war Mecke 39 Jahre lang in leitender Funktion im Kolpingwerk Diözesanverband Hildesheim tätig. Dafür erhielt er das Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland. Der Bundespräsident zeichnete Mecke mit dem Bundesverdienstkreuz aus, das dieser 1987 aus der Hand des Nds. Sozialministers Hermann Schnipkoweit entgegen nehmen konnte.
Hauptberuflich war Mecke in verschiedenen Funktionen als Diözesanreferent für das Bistum Hildesheim tätig, zuletzt als Leiter des Referates Altenseelsorge sowie Freizeit- und Tourismusseelsorge.
Dass ihn Kolping in seinem Leben nie losgelassen hat, bewies er auch nach seinem Weggang aus dem Bistum: Von 2001 bis 2007 war Mecke in seiner letzten Heimat Vorsitzender der Kolpingfamilie Freudenstadt im Bistum Rottenburg/Stuttgart und verlieh der dortigen Kolpingfamilie neue Impulse.
Hilmar Mecke verstorben
Der frühere langjährige Hildesheimer Diözesanvorsitzende Hilmar Mecke ist am 28. Juni 2010 im Alter von 88 Jahren in Lossburg/Schwarzwald verstorben. Dort hatte er zuletzt in der Nähe seiner Tochter gewohnt.

