Präsidium tauscht sich mit Bischof Norbert aus

Zu einem gut einstündigen Gespräch traf am 01.02.11 das Präsidium des Kolpingwerks mit Bischof Norbert im Bischofshaus zusammen. Gegenstand der Unterredung war die aktuelle Situation des Kolpingwerks im Bistum Hildesheim.

Einen Schwerpunkt des Austausches bildete unser aktuelles Ausbildungsangebot für Pastorale Begleitpersonen auf Ebene der Kolpingsfamilien und Bezirksverbände. Diözesanpräses Funke stellte die Ausbildungsreihe vor, die bei Bischof Norbert auf großes Interesse stieß. Einvernehmen bestand in der Bewertung, dass der Abschluss der Ausbildungsreihe und die Einsetzung der Pastoralen Begleiter in einer geeigneten Form stattzufinden habe. Die Überlegungen zu diesem Abschluss werden in diesem Sinne weitergeführt.
 
In diesem Zusammenhang kam es auch zu einem kurzen Austausch über die Rolle von Kolpingsfamilien in fusionierten Kirchengemeinden. Beide Seiten bewerteten die Existenz einer oder mehrerer Kolpingsfamilien in einer fusionierten Kirchengemeinde als Chance sowohl für die Gemeinde als auch für die Kolpingsfamilie(n). Die Position des Kolpingwerks, dass Kolpingsfamilien in einer fusionierten Kirchengemeinde grundsätzlich eigenständig bleiben sollten, wurde dabei noch einmal bekräftigt.
 
Da das Jahr 2011 von mehreren arbeits- und sozialpolitischen Themen geprägt sein wird (Sozialwahlen 2011, Kommunalwahlen, Duderstädter Gespräche zum Thema "2-Klassen-Medizin"), bildete auch dieses Thema einen Schwerpunkt des Austausches.
 
Abgerundet wurde das Gespräch durch einen Bericht aus der Kolpingjugend, die mit ca. 1.300 Mitgliedern zu den mitgliederstärksten Jugendverbänden im Bistum gehört. Dabei wurde besonders hervorgehoben, dass die Qualifizierung von Jugendleitern einen Handlungsschwerpunkt in der Kolpingjugend darstellt.