Über 19.000,- € haben die Kolpingschwestern und Kolpingbrüder der Diözese Hildesheim für die Opfer der Flutkatastrophe vom Juni 2010 in Alagoas/Nordost Brasilien gespendet. Das gab der "Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.V." (SEK) in Köln jetzt bekannt. Hierfür war bei allen Mitgliedern unserer Kolpingfamilien im November 2010 geworben worden. Es ist das höchste Spendenaufkommen dieses nun bereits traditionellen jährlichen "Weihnachtsmailings", also des persönlichen Anschreibens aller Mitglieder, seit Beginn dieser Aktion vor ca. 10 Jahren.
Insgesamt hätten sich die Ergebnisse in der Diözese Hildesheim trotz rückläufiger Mitgliederzahlen auf einem hohen Niveau eingependelt. Beachtlich sei vor allem die hohe Zahl der Erstspender, hieß es in einer Analyse des Ergebnisses aus Köln.
"Wir dürfen stolz auf das Ergebnis sein", reagierte der Beauftragte für Internationale Partnerschaftsarbeit im Diözesanverband Hildesheim, Martin Knöchelmann, auf die Mitteilung aus Köln. "Die tiefe Verwurzelung des Gedankens unserer Partnerschaft in den Kolpingfamilien und den Herzen unserer Mitglieder durch die intensive Eine-Welt-Arbeit der letzten Jahre, auch durch die Begegnungen, haben sicherlich hier ihre Spuren mit hinterlassen."
Das Kolpingwerk im Bundesstaat Alagoas ist mit dem Diözesanverband Hildesheim in einer Partnerschaft verbunden. Mit dem Spendenerlös soll den Mitgliedern von betroffenen Kolpingfamilien beim Neuaufbau beruflicher Existenzen geholfen werden.
Über 19.000,- Euro für Flutopfer in Alagoas gespendet
Rekordergebnis beim sogenannten "Weihnachtsmailing"

