Sehr auffällig und stark besucht war der Kolpingstand in der Hildesheimer Fußgängerzone. Die Kolpingsfamilie Itzum und der Kolping-Diözesanverband Hildesheim präsentierten an einem Samstag mitten in der belebten Innenstadt ihre Brasilienpartnerschaft. 35 Gruppen aus dem Raum Hildesheim informierten auf diese Weise über ihre Eine-Welt-Arbeit.
„Was hat denn der Nikolaus mit Brasilien zu tun?“ Heinz Kleineidam von der Kolpingsfamilie Itzum beschenkte als Nikolaus die Kinder mit Süßigkeiten. Hinter ihm informierte das Team seiner Kolpingsfamilie um die Vorsitzende Gabi Bechtold über den seit 26 Jahren jährlich stattfindenden Nikolausmarkt, deren beeindruckende Erlöse stets in die Projekte des Kolpingwerkes in Nordost-Brasilien fließen.
Was mit diesem Geld dort geschieht, konnte man gleich daneben am Stand des Diözesanverbandes erfahren. Dort informierten Christoph Klose, Marianne Heine und Martin Knöchelmann über die Projektarbeit der Brasilianischen Kolpingsfamilien. Durch ein Wissensquiz über Brasilien kamen die Kolpingvertreter mit den Passanten bei Brasilianischen Süßigkeiten und Getränken ins Gespräch und konnten diese gleichzeitig sensibel machen für die Probleme im Brasilianischen Nordosten.
2 Tage zuvor hatte sich das Kolpingwerk bereits in die Podiumsdiskussion in der Hildesheimer Volkshochschule eingebracht. Zum Thema „Jugend weltwärts – in der einen Welt unterwegs“ stellten sich die Kolping-Jahrespraktikanten Christoph Klose und Clara de Moura Fritsch den Fragen des Journalisten Claus-Ulrich Heinke und berichteten originell und motivierend von ihren jeweiligen Erfahrungen.
Die zum zweiten Mal stattfindende Hildesheimer Eine-Welt-Woche sollte auf die Fragen Internationaler Solidaritätsarbeit eingehen und aufzeigen, was Menschen und Organisationen im Raum Hildesheim dafür tun. Die Vielfalt der kirchlichen und nichtkirchlichen Aktivitäten war beeindruckend. Durch das Mittun des Kolpingwerkes wurde einerseits eine große Öffentlichkeit erreicht. Zum anderen ist Kolping dadurch noch stärker in das Netzwerk regionaler und überregionaler Eine-Welt-Organisationen integriert, was ebenfalls sehr wichtig ist.
„Was hat denn der Nikolaus mit Brasilien zu tun?“
Kolping präsentiert sich bei der Hildesheimer Eine-Welt-Woche

