Internationale Partnerschaftsarbeit

Wir bauen an der Einen Welt

Das Kolpingwerk war bereits zu Adolph Kolpings Zeiten international. Es hat sich vor allem in den letzten 30 Jahren sehr stark weltweit verbreitet. Kolpingfamilien gibt es heute in über 50 Ländern der Erde.

Diese weltweite Ausbreitung ging oft einher mit dem Aufbau von Projekten in Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens. Nach Überwindung des Entwicklungshilfe-Gedankens der 60-iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts verstehen wir uns heute als gleichberechtigte Partner unterschiedlicher Menschen, Völker und Kulturen.

So unterhält der Kolpingwerk ein weltweites Netz von Partnerschaften und Projekten.

Die Ziele Internationaler Partnerschaftsarbeit des Kolpingwerkes sind u. a.

... Förderung von Verständnis und Toleranz gegenüber fremden Lebensweisen und Kulturen

... weltweite Verwirklichung gerechter und demokratischer Strukturen

... Sicherung der Menschenrechte und der Menschenwürde für alle Menschen

... Sicherung der Grundbedürfnisse des Lebens für alle Menschen

... Abbau der Kluft zwischen armen und reichen Völkern durch Förderung gerechterer Welthandels- und Finanzstrukturen

... Förderung des Weltfriedens durch Gerechtigkeit

Dieses geschieht u. a. durch

  • Bewusstseinsförderung im eigenen Land durch Bildungsarbeit
  • Förderung von Projekten im Partnerland durch materielle Hilfeleistung
  • Förderung von persönlichen Begegnungen der Menschen zwischen den Partnerländern
  • Unterstützung des Fairen Handels
  • Kulturellen und spirituellen Austausch

Seit mehr als 25 Jahren ist das Kolpingwerk der Diözese Hildesheim mit dem Kolpingwerk in Brasilien partnerschaftlich verbunden. Kolpingsfamilien unsers Bistums fördern Projekte in den nordostbrasilianischen Bundesstaaten Ceará, Alagoas und Pernambuco.

Im Mittelpunkt stehen Ausbildungsprojekte und Sozialprojekte im ländlichen Bereich. Momentan fördern wir auch den Bau von Zisternen zum Auffangen von Regenwasser in dieser von Trockenheit gekennzeichneten Region. Hierfür erbringen Kolpingfamilien und Einzelspender durch zum Teil sehr aufwändige Aktionen ein Spendenaufkommen von jährlich über 100.000,– Euro.

Nähere Informationen über die Partnerschaftsarbeit sind im Diözesansekretariat zu bekommen.

Projektkatalog 2012 – 2014 zur Partnerschaft mit dem Nordosten Brasiliens

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